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Auch wer seine Zahlen schönt, ist vor Strafe nicht sicher

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Auch wer seine Zahlen schönt, ist vor Strafe nicht sicher

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Griechenland muss wegen Verletzung des Stabilitätspaktes mit Sanktionen der EU-Kommission rechnen, hat der amtierende und designierte Währungskommissar Joaquin Almunia bei seiner Anhörung vor dem Europa-Parlament angekündigt. Zwar könne man die Griechen nicht direkt dafür bestrafen, dass sie jahrelang falsche Zahlen an die Statistikbehörde Eurostat lieferten. Danach lagen sie unter der Drei-Prozent-Defizit-Grenze. Nun wird eine Eurostat-Delegation persönlich in Athen die Zahlen prüfen.

Aber man kann die Griechen dafür bestrafen, dass sie nichts gegen die Überschreitung der Defizitgrenze tun, so Almunia. Er erwägt die Sperrung der Fördermittel für Griechenland aus dem Kohäsionsfonds.