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Kritik an Verkaufsplänen von Yukos-Tochter - Investitionsklima unsicher

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Kritik an Verkaufsplänen von Yukos-Tochter - Investitionsklima unsicher

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Der Plan der russischen Behörden, die wichtigste Tochter des Ölkonzerns Yukos zu verkaufen, ist in Finanzkreisen auf breite Kritik gestoßen. Dieses Vorhaben trübe das Investitionsklima und erhöhe die Unsicherheit an den Märkten, hieß es bei Analysten.

Derzeit wisse niemand, wie der Verkauf von Juganskneftegas vonstatten gehe, meint Oleg Martinenko, Leiter des Aktienhandels bei der Alfa-Bank. Die Leute ziehen ihr Barkkapital aus ihren Anlagen und warten erst einmal die weitere Entwicklung ab. Seit gestern verlor die Yukos-Aktie mehr als zehn Prozent an Wert. Der Handel mit dem Papier wurde zeitweise ausgesetzt. Zudem erklärten die großen in Russland operierenden Ölkonzerne, an einem Einstieg in Yuganskneftegas nicht interessiert zu sein. Mit dem Teilverkauf der wichtigsten Yukos-Tochter kann nach offiziellen Angaben im November begonnen werden. Die für die Operation notwendigen Informationen für Investoren würden bis Ende Oktober veröffentlicht.