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General Motors streicht bei Opel 10.000 Stellen

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General Motors streicht bei Opel 10.000 Stellen

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Die deutsche General-Motors-Tochter Opel steht vor einem dramatischen Stellenabbau. Die US-Konzernmutter will binnen zwei Jahren rund 10.000 Arbeitsplätze streichen. An anderen europäischen Standorten fallen weitere 2000 Jobs weg. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Opel, Klaus Franz, den Umgang des GM-Vorstands mit den Töchtern und warf der Geschäftsführung schwere Management-Fehler vor.

Die Radikalkur, die General Motors seinem Europa-Geschäft verschreibt, betrifft auch die übrigen Marken. Neben Opel und der britischen Vauxhall ist auch die schwedische Saab hundertprozentige GM-Tochter. Daneben hält der Konzern Anteile an Daewoo, Fiat, Subaru und Suzuki. Bis 2006 will General Motors seine Fixkosten in Europa um jährlich 500 Millionen Euro reduzieren. Zudem sollen die Entwicklungszentren im deutschen Rüsselsheim und im schwedischen Trollhättan in die weltweite Konzernstruktur integriert werden. Auch Vertreib, Marketing und Service werden umstrukturiert, so dass Opel und Saab als eigenständige Einheiten aufhören zu existieren. Nur die Logos auf den Autos bleiben bestehen. Grund für das Maßnahmenpaket ist laut GM die schwache Nachfrage, der zunehmende Wettbewerb und die verschärfte Preissituation.