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Endspurt im US-Wahlkampf: Gekämpft wird jetzt um die Swing-States

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Endspurt im US-Wahlkampf: Gekämpft wird jetzt um die Swing-States

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Der Wahlkampf in den USA geht dem Endspurt entgegen. Noch 19 Tage bis zur Wahl und das bedeutet für die beiden Präsidentschaftskandidaten George W. Bush und John Kerry, weiter um jede Stimme kämpfen. Beide Kandidaten reisten nach dem dritten und letzten Fernsehduell in Ohio nach Las Vegas im Bundesstaat Nevada, um das dortige Publikum von ihrer Sache zu überzeugen. Der Republikaner Bush zeigte sich mit den Fernsehdebatten zufrieden. Die Unterschiede zwischen seinen Standpunkten und denen seines Widersachers Kerry seien ganz klar zum Ausdruck gekommen – aber auch Pläne für Amerika nach den Wahlen. Letzten Umfragen zufolge liegen Bush und Kerry mit jeweils 48 Prozent in der Wählergunst gleichauf.

Nun gilt es, die sogenannten Swing-States, die unentschiedenen Bundesstaaten, von der Sache Bush oder Kerry zu überzeugen. Kerry, der ebenfalls Las Vegas besuchte, unterstrich wirtschaftliche Probleme. Brauche Amerika die nächsten vier Jahre einen Präsidenten wie Bush, der den Reichsten noch mehr geben wolle und der der strauchelnden Mittelschicht zuriefe, es sei alles in Ordnung?, fragte Kerry. Diese Hiobsbotschaft, verkündet von Amerikas Ökonomen, wird Kerry bis zuletzt ausschlachten: die USA haben das höchste Haushaltsdefizit aller Zeiten zu verbuchen, in Höhe von 413 Milliarden Dollar.