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Spanien will Punkte-Führerschein einführen

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Spanien will Punkte-Führerschein einführen

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Spanische Verkehrsrowdys haben künftig nichts mehr zu lachen. Nach französischem Vorbild will die sozialistische Regierung im kommenden Jahr den Punkte-Führerschein einführen und die Strafen für Verkehrsdelikte drastisch erhöhen. Ziel dieser Maßnahme ist mehr Sicherheit auf Spaniens Straßen. Mit rund 5000 Verkehrstoten jährlich zählt das südeuropäische Land zu den gefährlichsten in der EU. Nach der neuen Gesetzesvorlage sollen Autofahrer ein Konto mit zwölf Punkten erhalten. Für jeden schwerwiegenden Verstoß werden ein bis sechs Punkte abgezogen. Ist der Fahrer bei Null angekommen, ist Schluss mit riskanten Fahrmanövern. Der Führerschein wird für ein halbes Jahr eingezogen und der Fahrer muss sich einer Verkehrsschulung unterziehen. Am härtesten geahndet werden Trunkenheit am Steuer, Fahren auf der Gegenspur und Raserei.