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Europäer sehen sich beim Boeing-Airbus-Konflikt im Recht

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Europäer sehen sich beim Boeing-Airbus-Konflikt im Recht

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Die Subventionen, die Airbus erhalte, seien legitim und verstößen nicht gegen das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. Dies erklärte Philippe Camus, Vorsitzender des Airbus-Mutterkonzern EADS, in einem Exklusivinterview mit EuroNews. Er sagte: “Wir haben Darlehen bekommen und zahlen diese auch zurück. Demgegenüber verstößt Boeing gegen das Abkommen von 1992 und die Regeln der WTO, denn das Unternehmen erhält Subventionen aus anderen Staaten. Das ist nicht akzeptabel. Deshalb muss dafür eine Lösung gefunden werden. Unser Ziel steht fest. Wir möchten faire Wettbewerbsbedingungen, überall dort in der Welt, wo wir zivile Flugzeuge bauen.” Die WTO drängt beide Seiten, eine Lösung zu finden. Eine Möglichkeit wäre die Abschaffung staatlicher Hilfen. Bei gleichen Wettbewerbsbedingungen könnte Marktführer Airbus darauf verzichten. Doch das ist nicht im Sinne der USA. Boeing will die Führung in diesem lukrativen Marktsegment wieder an sich reißen.