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Ölpreise weiter auf Rekordkurs - Sorgen über Heizöllieferungen

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Ölpreise weiter auf Rekordkurs - Sorgen über Heizöllieferungen

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Die Ölpreise haben auch zu Beginn der neuen Handelswoche ihre Rekordfahrt fortgesetzt. Sorgen um mögliche Lieferengpässe bei Heizöl zu Beginn der Wintersaison hielten das Preisniveau hoch. Die amerikanische Sorte Light Crude kostete zeitweise mehr als 55 Dollar 30. In London notierte das Nordseeöl Brent nur knapp unter der Marke von 50 Dollar pro Barrel.

US-Notenbankchef Alan Greenspan hatte am Wochenende erneut vor den Folgen des hohen Ölpreises für die Wirtschaftsentwicklung gewarnt. Schon jetzt hätten die hohen Energiekosten das amerikanische Bruttoinlandsprodukt um 0,75 Prozent geschmälert. Das Risiko negativer Konsequenzen für die Konjunktur werde wachsen, sollten die Ölpreise weiter steigen. Die Ölproduktion in den USA leidet nach wie vor unter den Folgen der Wirbelstürme im Golf von Mexiko. Unterdessen geht die OPEC von weiter steigenden Rohlölnotierungen aus. Zugleich hob das Kartell die Nachfrageprognose für das laufende Quartal an. Das gegenwärtig hohe Preisniveau habe weder die Nachfrage gedämpft noch zu zusätzlichen Fördermengen geführt. Weltweit verfügt allein noch Saudi-Arabien über nennenswerte Reservekapazitäten.