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Neue Verhandlungsrunde über Freihandelszone zwischen EU und Mercosur


Redaktion Brüssel

Neue Verhandlungsrunde über Freihandelszone zwischen EU und Mercosur

Die Verhandlungen über die Errichtung einer Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und dem südamerikanischen Handelsblock Mercosur brauchen dringend neue Impulse. Mit diesem Credo gehen Vertreter beider Seiten in eine neue Gesprächsrunde. Doch der Wunsch, bis Ende Oktober und damit bis zur Auflösung der jetzigen Kommission einen Vertrag unter Dach und Fach zu haben, wird sich wohl kaum erfüllen. Wesentliche Hemmnisse liegen im Geschäft mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Der EU, die ihren Agrarmarkt jährlich mit rund 40 Milliarden Euro Subventionen stützt, stehen mit Argentinien und Brasilien zwei der größten Agrarproduzenten und -exporteure der Welt gegenüber. Die Europäer bieten u.a. eine stufenweise Abschaffung von Importzöllen für eine Reihe von Produkten, fordern allerdings im Gegenzug Zugang zum Dienstleistungssektor in den Mercosur-Ländern.

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