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Konjunktur in Frankreich gerät ins Stocken

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Konjunktur in Frankreich gerät ins Stocken

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In Frankreich ist der Konjunkturmotor ins Stocken geraten. Die Ausgaben der privaten Haushalte für Industrieprodukte gingen im September zurück, obwohl die Regierung den Einzelhandel zu Preissenkungen gezwungen hatte. Der Konsum der Verbraucher sei nicht mehr die tragende Säule der Konjunktur, kommentierten Analysten.

Nach Angaben des nationalen Statistikamtes sanken die Ausgaben um 0,6 Prozent. Im August waren sie noch ein halbes Prozent angestiegen. Damit waren die Ausschläge deutlich geringer als in den Monaten Juni und Juli. Im Jahresvergleich ermittelten die Statistiker ein Plus von 1,8 Prozent. Experten begründeten den September-Rückgang mit den Auswirkungen der hohen Ölpreise. Der teurere Sprit mache die Effekte der Preissenkung im Einzelhandel wieder zunichte. Dies deute zudem auf eine Abschwächung des wirtschaftlichen Wachstums im dritten Quartal hin. Verstärkt werde dieser Effekt noch durch die Stagnation auf dem Arbeitsmarkt. Wenn sich dort in absehbarer Zeit nicht eine spürbare Entspannung bemerkbar mache, blieben die Ausgaben der privaten Haushalte weiter schwach.