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Bei Ablehnung der Kommission macht Prodi mit seinem Team erstmal weiter

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Bei Ablehnung der Kommission macht Prodi mit seinem Team erstmal weiter

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Für den künftigen EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso läuten unaufhörlich die Alarmglocken. Wie soll er das “Buttiglione-Problem” lösen?Die Krisensitzung mit seiner umstrtittenen Kandidatenriege im belgischen Arquennes fand hinter verschlossenen Türen statt. Ein mehrheitliches “Ja” des Europäischen Parlaments für sein Team scheint immer unwahrscheinlicher. Spekulationen über das Votum gibt es hinreichend, aber wie geht es weiter, wenn die Kommission tatsächlich durchfällt? Barrosos Sprecherin, Pia Ahrenkilde-Hansen, sagte, ein “nein” bedeute schlicht dass das Team nicht antritt. Das sei doch wohl klar. Dann werde die jetzige Kommission im Amt bleiben müssen, bis eine Lösung gefunden sei. Es gebe eine Reihe von politischer Optionen für den Fall einer Ablehnung. Der derzeitige Kommissionspräsident Romano Prodi hofft, dass es im Europäischen Parlament noch eine Einigung geben werde. Inoffiziell scheint er sich allerdings auf eine Verlängerung seiner Amtszeit einzustellen. Sein Sprecher ließ verlauten, dass seine Kommission dazu bereit sei.