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Todgeweihte Babys dürfen in Großbritannien nicht künstlich beatmet werden

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Todgeweihte Babys dürfen in Großbritannien nicht künstlich beatmet werden

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Das oberste britische Zivilgericht hat entschieden, daß ein schwer krankes Baby nicht künstlich beatmet werden soll – auch wenn die Mutter dies will.

Herzmassagen, die das Kleinkind wiederbeleben können, bleiben aber nach dem Urteil eine legale lebensverlängernde Maßnahme. “Die Mutter hat sich erfolgreich für ihren Sohn eingesetzt”, sagte ein Sprecher der Familie des Babys, “sollte sich sich sein Zustand verschlechtern, kann sie ihn jetzt wiederbeleben lassen.” Der neun Monate alte Luke leidet an einer seltenen Erbkrankheit. Erfahrungsgemäß führt diese bei 90 Prozent der Neugeborenen zum Tod im ersten Lebensjahr. Vor zwei Wochen hatte das Gericht in einem ähnliche Fall gegen den Willen der Eltern entschieden. Auch das Baby Charlotte war gesundheitlich schwer geschädigt, nachdem es zu früh geboren wurde.