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Verkehrschaos in Brüssel und Rom

Die Bewohner Brüssels mussten sich heute auf einen langen Weg zur Arbeit gefasst machen. Staus durch den Streik im öffentlichen Nahverkehr waren kaum zu umgehen … es sei denn: zu Fuß. Nach dem Zusammenstoß zweier Straßenbahnen gestern in einem Vorort streikte das Personal, um gegen zu rigide Fahrplanvorgaben und schlechte Arbeitsbedingungen zu protestieren.

Gleiches Bild in Rom: hier streiken die Kollegen landesweit 24 Stunden lang für Gehaltserhöhungen und für die Verlängerung ihrer Verträge. Denn viele arbeiten seit Monaten ohne offizielle Anstellung. Die wenigen Busse auf den Straßen waren auf dem Weg ins Depot oder außer Betrieb. Nur zu den Stoßzeiten des Berufsverkehrs wollten sie heute Fahrgäste mitnehmen. Dafür war ausnahmsweise die historische Innenstadt für Autos freigegeben. “Italiens und Roms Autofahrer haben die Öffnung nur gewartet – kaum konnten sie mit ihrem Fahrzeug rein, sind sie auch hineingefahren”, erzählt Mario Bufone, das stadtbekannte Unikum unter Roms Verkehrspolizisten.
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