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Vor 75 Jahren: Crash an Wall Street löst Große Depression aus

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Vor 75 Jahren: Crash an Wall Street löst Große Depression aus

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An diesen Tag gedenkt die Wall Street des 75. Jahrestags des historischen Crashs. Am 28. und 29. Oktober 1929 platzte eine Spekulationsblase, und viele Menschen büßten große Teile ihres Vermögens ein. Manche verloren alles. Um 23 Prozent stürzte der Dow-Jones-Index ab. Panik in New York und in der Welt war die Folge.

Eine Entwicklung, die schon lange vorher hätte erkannt werden können, meint Analyst Art Cashin. Die Kurse waren bereits in den Tagen zuvor gefallen. Viele Anleger hätten sich Darlehen aufgenommen, um Aktien zu kaufen – in der Hoffnung, es würde endlos aufwärts gehen. Und dann fielen die Kurse, und die Anleger hatten nicht genug Kapital, um den Sturz abzuwettern. Sie waren gezwungen, zu verkaufen – zu jedem Preis. Entsetzte Kleinanleger mußten miterleben, wie sich ihr Vermögen im Minutentakt verringerte und schließlich in Luft auflöste. Zwischen Oktober 1929 und Sommer 1932 wurden 90 Prozent des Börsenwerts vernichtet. Es war die Zeit der großen Depression. Menschen standen vor Suppenküchen Schlange, um zu überleben. Seitdem wird debattiert, ob sich ein solches Drama wiederholen kann. Die endgültige Antwort steht noch aus.