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Palästinenserpräsident Arafat nicht lebensgefählich erkrankt

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Palästinenserpräsident Arafat nicht lebensgefählich erkrankt

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Bei einer Unterredung mit Mitarbeitern des Verteidigungs- und Außenministeriums sowie des Geheimdienstes hat Israels Ministerpräsident Ariel Sharon den Gesundheitszustand von Palästinenserpräsident Jasser Arafat erörtert. Außerdem wurden mögliche Szenarien im Falle einer regierungsunfähig des PLO-Führers oder seines Todes besprochen.

Währenddessen traf in Ramallah der Nationale Sicherheitsrat der palästinensischen Autonomiebehörde zusammen. Bei der ersten Sitzung ohne Arafat ging es darum, wie Recht und Ordnung aufrechterhalten werden können. Auf der Tagesordnung stand außerdem, wie die Arbeit in Abwesenheit von Arafat, der an der Spitze des Gremiums steht, fortgesetzt wird. Die Sitzung leitete Ministerpräsident Achmet Kureia. Am Sonntag kamen darüber hinaus weitere Führungsgremien zusammen. In Paris haben die Ärzte unterdessen Entwarnung für den Palästinenserpräsidenten gegeben. Der 75-jährige leide nicht an einer lebensbedrohlichen Krankheit. Es stünden allerdings noch weitere medizinische Tests an, so die behandelnden Ärzte. Der palästinensische Außenminister Nabil Schaath erklärte, Arafat ginge es bereits bedeutend besser. Auch am Sonntag versammelten sich vor dem Militärkrankenhaus rund 200 Palästinenser, die für Arafat demonstrierten und dem ihm gute Genesung wünschten.