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Todesdrohung gegen US-Geiseln in Afghanistan

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Todesdrohung gegen US-Geiseln in Afghanistan

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Die Geiselnehmer dreier in Afghanistan entführter UN-Mitarbeiter haben in einer Videobotschaft die Freilassung inhaftierter Gesinnungsgenossen gefordert. In Afghanistan und auf dem US-Militärstützpunkt Guantanomo Bay auf Kuba gefangen gehaltene Taliban und Al-Kaida-Mitglieder sollen bis Mittwoch freikommen. Andernfalls würden die drei Wahlhelfer getötet werden.

Der Philippine Anjelito Nayan, die britisch-irische Staatsbürgerin Annetta Flanigan und die Kosovarin Shqipe Hebibi waren am Donnerstag von der Terrorgruppe “Armee der Muslime” in Kabul entführt worden. “Ich dachte, ich kann einem muslimischen Land helfen”, sagte eine Geisel in dem Video. Die drei Entführten hatten bei der Organisation der ersten freien Präsidentschaftswahlen geholfen. Die Geiselnahme hat unter den 2.000 zivilen Helfern im Land Befürchtungen aufkommen lassen, militante Gruppen könnten die Taktik irakischer Aufständischer kopieren.