Eilmeldung

Eilmeldung

Wirtschaft in der Eurozone kommt nicht in Schwung

Sie lesen gerade:

Wirtschaft in der Eurozone kommt nicht in Schwung

Schriftgrösse Aa Aa

Eine schwache Weltkonjunktur, ein hoher Ölpreis und ein steigender Euro haben das Wirtschaftswachstum in der Eurozone gebremst. Der Einkaufsmanagerindex lag im Oktober bei 52,4. Das war der niedrigste Stand seit zehn Monaten. Die steigenden Ölpreise treiben die Inflation in die Höhe, wodurch mehr Druck entstehen könnte, die Geldpolitik zu straffen, um das Inflationsziel einzuhalten. Die schwächelnde Konjunktur und die geringe Lohndynamik weisen jedoch nicht in Richtung Teuerung. Die EZB strebt eine Inflation von nahe, aber unter 2,0 Prozent an und geht in ihren eigenen Prognosen bislang nicht von einer Teuerung im nächsten Jahr von durchschnittlich 1,8 Prozent aus. Die Bankvolkswirte der Eurozone erwarten dagegen für 2005 einen Anstieg der Verbraucherpreise von 2,0 Prozent. Im europäischen Einzelhandel verbesserte sich die Stimmung, allerdings stagniert das Verbrauchervertrauen weiter.