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Autobombenanschläge im Irak - brennende ölpipelines in Kirkuk


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Autobombenanschläge im Irak - brennende ölpipelines in Kirkuk

In der zentralirakischen Stadt Bakuba haben irakische Sicherheitskräfte nachAufständischen gesucht. In einer großangelegten Operation kontrollierten Nationalgardisten mehrere Häuserblocks. Einwohner hatten den lokalen Sicherheitsbehörden zuvor Hinweise auf eine Gruppe mutmaßlicher Aufständischer gegeben. Die Verdächtigen konnten jedoch fliehen.

Am Morgen war es in der Hauptstadt Bagdad erneut zu zwei Autobombenanschlägen gekommen. Dabei starben insgesamt neun Menschen, mehr als 20 wurden verletzt. Ein Sprengsatz explodierte im Stadtteil Abu Ghoreib, ein weiterer in Adhamija vor einem Gebäude des Erziehungsministeriums. Im Westen Bagdads griffen unbekannte einen Militärkonvoi an. Dabei wurde nach Angaben der amerikanischen Armee ein Soldat verletzt. Drei irakische Polizisten kamen bei einem Anschlag südlich der Hauptstadt ums Leben. Eine Autobombe explodierte auch in der nordirakischen Stadt Mosul. Die Detonation ereignete sich in der Nähe einer Patrouille der Nationalgarde. Zwei Menschen wurden getötet und mindestens vier weitere verletzt. Rund um die nordirakische Stadt Kirkuk setzten Saboteure mit drei Sprengstoffanschlägen drei wichtige Ölpipelines in Brand. Dadurch wurde sowohl die Arbeit in der Raffinerie in Bedschi als auch der Export über die Türkei beeinträchtigt. Unterdessen meldete das irakische Fernsehen, das zwei Iraker, die zusammen mit einem Amerikaner und einem Nepalesen verschleppt worden waren, wieder frei sind. Das Schicksal eines ebenfalls entführten Mannes aus dem Sudan ist weiter unklar. Die US-Armee setzte ihren Truppenaufmarsch um die Rebellenhochburg Falludscha fort. Die Soldaten bereiten sich unterdessen auf eine geplante Großoffensive vor. Die Städte Falludscha und Ramadi befinden sich seit April nicht mehr unter der Kontrolle der Allierten.
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