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Drama um Bundesstaat Ohio bei US-Präsidentschaftswahl 2004

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Drama um Bundesstaat Ohio bei US-Präsidentschaftswahl 2004

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Der Bundesstaat Ohio erweist sich als das Florida der US-Präsidentschaftswahl 2004. Hier entscheidet sich die Wahl und wer letztlich die 20 Wahlmänner auf seiner Seite verbuchen kann.

In Ohio sind fast alle Stimmen ausgezählt, aber es gibt Probleme – Probleme die durch die vorläufigen Stimmen von rund 150.00 Wählern verursacht wurden. Es muss nun geprüft werden, ob diese Personen überhaupt wahlberechtigt waren. Und es fehlen noch die Briefwahlstimmen – in Ohio wird mit einigen Zehntausend gerechnet. Gemäß des Wahlgesetzes wird die Auszählung dieser Stimmen erst in elf Tagen beginnen. Kenneth Blackwell, Wahlleiter in Ohio, rät: erst einmal tief durchatmen und entspannen. Man werde ein solides Resultat präsentieren. Auch wenn es zwei Stunden, zwei Tage oder zwei Wochen dauern wird – die Wähler in Ohio könnten sich auf das Ergebniss verlassen. Und an Spekulationen würde man sich nicht beteiligen. Präsident Bush hat in Ohio nach dem aktuellen Stand der Auszählungen einen Vorsprung auf Herausforderer Kerry von rund 140.000 Stimmen. Vor vier Jahren, als der Bundesstaat Florida das Zünglein an der Waage spielte, waren es gerade einmal ein wenig mehr als 500 Stimmen, die den Ausschlag für den Republikaner Bush gaben.