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Dioxin im Tierfutter nun auch in Deutschland

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Dioxin im Tierfutter nun auch in Deutschland

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Drei Bauernhöfe in Nordrhein- Westfalen wurden gesperrt, weil sie auf Lieferlisten einer niederländischen Firma standen. In den Niederlanden und in Belgien sind bereits mehr als 100 Höfe geschlossen worden. Das Krebs erregende Gift wurde in Kartoffelschalen gefunden, die ein niederländischer Hersteller von Pommes frites an Viehzucht-Betriebe verkauft hatte.

Der niederländische Landwirtschaftsminister hat eine Untersuchung des Dioxingehalts im Fleisch der Tiere auf 140 Bauernhöfen angeordnet. So lange die Ergebnisse nicht bekannt sind, sollten auf keinen Fall diese Tiere in die Nahrungskette gelangen. Erste Untersuchungen in den Niederlanden haben ergeben, dass das Dioxin in einer Art Lehmmischung enthalten ist, das in der Pommes- Fabrik bis zum vergangenen Sonntag genutzt wurde. Alle Kartoffeln, die dort angeliefert werden, kommen in ein Bad mit Lehm und Wasser. Die Kartoffeln, die für die Pommes-Produktion verwendet werden können, sinken nach unten und werden geschält. Die bei der Produktion übrig bleibenden Kartoffelschalen sind auf den Bauernhöfen an Tiere verfüttert worden.