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Nach der Wahl ist vor der Wahl

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Nach der Wahl ist vor der Wahl

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Noch vor Auszählung der letzten Stimmen ist John Kerry am Nachmittag in Boston vor seine Anhänger getreten und hat seine Niederlage eingestanden. Nach einem der wohl spannendsten Wahlkämpfe der amerikanischen Geschichte sprach Kerry der demokratischen Partei in der historischen Faneuil-Halle Mut zu.

“Ich habe heute mit Präsident Bush gesprochen und ihn und seine Ehefrau Laura zu ihrem Sieg beglückwünscht. Wir sprachen über die Gefahr der Spaltung in unserem Land und die dringende Notwendigkeit zusammenzurücken. Ich hoffe, wir können mit dem Versöhnen jetzt beginnen”, sagte Kerry. Auch den Krieg im Irak sprach Kerry an: “Wir müssen heute mehr als je zuvor zusammen stehen, da unsere Soldaten in großer Gefahr sind. Wir müssen im Irak erfolgreich sein und den Krieg gegen den Terror gewinnen. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, das die Demokratische Partei, ihren Hoffnungen und Idealen treu bleibt. Und ich glaube, dass das, was wir in dieser Kampagne begonnen haben, hier nicht endet”, sagte er.

Trotz eines fulminanten Wahlkampf ist es unwahrscheinlich, dass der 60-jährige Senator in vier Jahren noch einmal kandidieren wird. Es wird damit gerechnet, dass Hillary Clinton, die populäre New Yorker Senatorin und Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton, 2008 als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten antreten wird.