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Erhöhte SIcherheitsmaßnahmen in Israel

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Erhöhte SIcherheitsmaßnahmen in Israel

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Seit Freitag herrscht in Israel höchste Alarmbereitschaft. Zum einen weil während des Fastenmonats Ramadan tausende gläubiger Moslems zu den traditionellen Freitagsgebeten in die heilige Stadt Jerusalem strömen, zum anderen weil zur demnächst erwarteten Todesmeldung Arafats Ausschreitungen der trauernden Palistnenser befürchtet werden. Während über den Gesundheitszustand Arafats weiterhin Widersprüchliches gemeldet wird, werden mögliche Grabstätten heißr diskutiert. “Ich finde nicht, dass er hier in Jerusalem begraben werden sollte, vielleicht in Gaza oder sonstwo, aber nicht hier,” meint eine junge Israelin.

Der israelische Justizminister Josef Lapid ist derselben Ansicht und sagt, man werde nicht zulassen, dass Arafat in Jerusalem begraben würde. Und auf die Frage, was die Gründe für diese Absage seien wird er deutlich: “Weil Jerusalem die Stadt der jüdischen Könige ist und nicht die von arabischen Terroristen.” Ein Grab für Arafat in Jerusalem würde aus israelischer Sicht den palästinensischen Anspruch in der israelischen Hauptstadt auch die Hauptstadt eines zukünftigen Palästinenserstaates einzurichten, stärken. Daher ist laut offizieller israelischer Seite allenfalls Gaza als Begräbnisort denkbar.