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Neue Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen in der Elfenbeinküste befürchtet

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Neue Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen in der Elfenbeinküste befürchtet

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In der Elfenbeinküste steigt die Angst vor neuen Kampfhandlungen zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Militante Anhänger der Regierung demonstrierten in der größten Stadt des Landes Abidjan gegen das Vorgehen der im Land stationierten UN-Truppen.

Hintergrund ist, dass Streitkräfte der Regierung am Donnerstag und FreitagRebellenhochburgen bombardiert hatten. Eine Militärkolonne, die auf dem Landweg in das Zentrum der Aufständischen unterwegs war, wurde von UN-Truppen gestoppt.Seit Mai 2003 herrscht in der Elfenbeinküste offiziell ein Waffenstillstand.Die Rebellen erklärten mittlerweile, durch die Bombenangriffe der Regierung sei dieser hinfällig. Seit 2002 kontrolliert die Regierung von Präsident Laurent Gbagbo nur noch den Süden des Landes, Rebellen halten den Norden besetzt. Zur Zeit befinden sich 4.000 von Frankreich geführte UN-Soldaten in der Elfenbeinküste. Sie sollen für eine Einhaltung der Waffenruhe sorgen. Paris plädierte am Freitag angesichts der jüngsten Ereignisse für ein robusteres Mandat.