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Israel befürchtet Unruhen nach dem Tod Arafats

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Israel befürchtet Unruhen nach dem Tod Arafats

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Die israelische Regierung hat schon seit Tagen Vorbereitungen getroffen für den Moment, wenn der Tod des Palästinenserpräsidenten mitgeteilt wird. Sie befürchtet Gewaltexzesse der Palästinenser. In Jerusalem bezeichnete Israels Regierungschef Ariel Scharon den Tod von Jassir Arafat als einen möglichen Wendepunkt für den Nahen Osten, falls die neue Palästinenserführung sich entscheide, dem Terror den Kampf anzusagen. Israel werde sich weiter um politische Lösungen mit den Palästinensern bemühen – ohne Verzögerungstaktik.

Laut Scharon hängt jeder Fortschritt auf dem Wege zum Frieden vor allem davon ab, dass dem Terror Einhalt geboten wird. Aus Scharons Kabinett kommen aber auch schärfere Töne. So kommentierte sein Justizminister Jussef Lapid den Tod von Palästinenserpräsident Arafat mit den Worten: “Arafat hat die Gelegenheit, im Nahen Osten und besonders in Palästina Frieden zu schaffen, komplett verpasst. Er wählte den Terror nicht nur gegen Israel sondern gegen die gesamte westliche Zivilisation, er war der Gottvater von al-Qaida und bin Laden. Nun haben wir vielleicht eine neue Möglichkeit Gespräche mit den Palästinensern zu beginnen, die aufrichtig Frieden wollen. “