Eilmeldung

Eilmeldung

Bush und Blairs Vision: Ein demokratischer und freier Naher Osten

Sie lesen gerade:

Bush und Blairs Vision: Ein demokratischer und freier Naher Osten

Schriftgrösse Aa Aa

Als erster ausländischer Regierungschef hat der britische Premierminsiter Tony Blair US-Präsident George W. Bush nach dessen Wiederwahl seine Aufwartung gemacht. Im Mittelpunkt ihrer Beratung stand die Lage im Nahen Osten. Präsident Bush skizzierte die gemeinsame Vorstellung von einer Friedenslösung: “Premierminister Blair und ich teilen die Vision eines freien, friedlichen und demokratischen Nahen Ostens. Und diese Vision muß eine gerechte und friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes beinhalten, basierend auf zwei demokratischen Staaten, Israel und Palästina, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben”, sagte Bush nach dem Treffen mit Blair. Bush sprach dem palästinensischen Volk sein Mitgefühl für den Tod von Jassir Arafat aus.

Kernpunkt einer dauerhaften und gerechten Friedenslösung für den Nahen Osten sei ein demokratischer Palästinenserstaat, der jetzt nach dem Tod Arafats möglich sei. Premierminster Blair sagte, man werde den Palästinensern helfen, eine Demokratie aufzubauen: “Dieser lebensfähige palästinensische Staat muß demokratisch verfaßt sein. Wie können wir das erreichen? Wie können wir den Palästinesnern helfen das zu erreichen? Wir werden alles in unser Macht stehende tuen”, erklärte Blair. Bush kündigte an, im Januar nach Europa zu reisen. “In meiner zweiten Amtszeit werde ich mich bemühen die transatlantischen Bindungen zu den Europäern zu vertiefen. Ich will Europa so schnell wie möglich nach meiner Amtseinführung besuchen. Meine Regierung wird weiter mit den Verbündeten in NATO und EU zusammenarbeiten”, sagte Bush. Das transatlantische Bündnis sei eine Grundlage für die Sicherheit und die Lösung von Problemen in der Welt.