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Falludschas Rebellen geben nicht auf - und der Widerstand im Norden wächst...

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Falludschas Rebellen geben nicht auf - und der Widerstand im Norden wächst...

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Die Rebellenhochburg Falludscha ist besetzt – hat sich aber noch lange nicht ergeben. So die interne Bilanz von US-Soldaten nach sieben Tagen Großoffensive. Auch wenn jene am Samstag von der irakischen Regierung für beendet erklärt worden war, hielten die Kämpfe an. Es seien jetzt nur noch einzelne Widerstandsnester, doch leisteten diese um so erbitterter Gegenwehr, hieß es bei den US-Truppen.

Die beiden Meistgesuchten, Terroristenchef al Sarkawi und Scheich al Jabani, konnten entkommen. 1.200 Aufständische sollen bei der Offensive getötet worden sein, sowie zwei Dutzend amerikanische und mindestens fünf irakische Soldaten. Die Situation für die in Falludscha zurückgebliebenen Zivilisten ist katastrophal – kein Wasser, kein Strom, keine Medikamente… Und der Widerstand hat sich seit der Offensive in anderen Regionen ausgeweitet – sowohl im Norden um die Stadt Mossul, in die nun auch weitere Truppen verlegt wurden, als auch im sunnitischen Dreieck um Falludscha. Gefechte wurden aus Baiji und Ramadi gemeldet. In der Stadt Buhriz, die sich ebenfalls in dem Dreieck befindet, zogen die Einwohner zum Protest gegen die irakische Übergangsregierung auf die Straße und beschimpften Ministerpräsident Ijad Allawi als Agenten der USA.