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Falludschas Rebellen geben nicht auf

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Falludschas Rebellen geben nicht auf

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Auch eine Woche nach Beginn der Großoffensive gegen Falludscha ist es in der Rebellenhochburg zu heftigen Gefechten gekommen. Die Aufständischen, die sich jetzt noch dort verschanzt halten, würden kaum lebend herauskommen, hieß es bei US-Soldaten. Auf der Suche nach den so genannten Hardcore-Rebellen durchkämmen die Soldaten Haus für Haus. Für die Bewohner sei die Lage katastrophal, klagen Hilfsorganisationen. Über die Zahl der zivilen Toten schweigen US- und irakische Regierung.

Dafür wurden erstmals Bilder der verletzten US-Soldaten freigegeben. Knapp dreihundert wurden bei der Offensive gegen Falludscha verwundet, mindestens 38 amerikanische und sechs irakische Soldaten kamen dabei ums Leben, sowie über tausend Aufständische. Seit dem Sturm auf Falludscha hat sich der Widerstand im Rest des berüchtigten sunnitischen Dreiecks und im ölreichen Norden um Mossul und Kirkuk ausgeweitet, Truppen wurden dorthin verlegt. Bei Kirkuk wurden mehrere Ölquellen und eine Pipeline von Aufständischen bombardiert und in Brand gesetzt. In mehreren nordirakischen Städten lieferten sich Rebellen und Soldaten Gefechte. Für die Übergangsregierung ist schon klar: Im Januar wie geplant Wahlen abzuhalten, wird eine große Herausforderung…