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Finanzminister der Eurozone beraten über Euro-Stärke

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Finanzminister der Eurozone beraten über Euro-Stärke

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In Brüssel beraten die Finanzminister der Eurozone über Konsequenzen aus dem Höhenflug des Euro. In der vergangenen Wochen waren Stimmen laut geworden, die eine konzertierte Intervention an den Devisenmärkten forderten, um einen weiteren Kursanstieg zu stoppen.

Der starke Euro verteuert europäische Exporte und hemmt damit die wirtschaftliche Erholung. So hatten Deutschland und Frankreich für das dritte Quartal nur minimale Wachstumszahlen gemeldet. Seit Mitte Oktober legte die Gemeinschaftswährung an den Devisenmärkten um vier Prozent zu und erreichte vor einer Woche mit einem Dollar 30 kurz einen neuen historischen Höchststand. Am Montag ließen Äußerungen von US-Finanzminister John Snow, Washington wolle einen starken Dollar, den Euro etwas nachgeben. Analysten sprachen aber von einem reinen Lippenbekenntnis. Den USA komme die Dollar-Schwäche entgegen, da sie bei der Finanzierung der riesigen Defizite von Vorteil sei. Snow unternimmt in dieser Woche eine Europareise, auf der er mit führenden Finanzministern der EU zusammenkommt.