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Schwere Unwetter im Süden Europas

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Schwere Unwetter im Süden Europas

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Zwei Tote und Schäden in Millionenhöhe sind die bisherige Bilanz der Unwetter in Italien. Bei Lecco am Comer See starben zwei ältere Menschen, als ein Erdrutsch ihr Haus zerstörte. Etwa 200 Menschen mussten aus ihren Häusern evakuiert werden. Auch in Mittel- und Süditalien sind die Schäden erheblich. Der Zugverkehr war zwischen Rom und Neapel sowie auf mehreren Nebenstrecken zeitweise blockiert.

Im Süden Frankreichs richtete der Sturm mit bis zu 130 Stundenkilometern große Schäden an, Menschen wurden nicht verletzt. Dramatische Szenen spielten sich an der kroatischen Adriaküste ab. Dort erreichte der Wind Geschwindigkeiten von 200 Kilometern pro Stunde.

Auch mehrere Stunden nach den Stürmen fehlte noch jede Spur von zwei Österreichern, die rund 30 Seemeilen vor der Küste von einer Yacht ins Meer gestürzt sein sollen. Auch ein kroatischer Fischer wird vor der Insel Krk noch vermisst. In Rijeka sollen nach Angaben der örtlichen Behörden 30 Menschen verletzt worden sein, 20 davon schwer.