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EU-Finanzminister drängen Washington zu Politik des starken Dollar

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EU-Finanzminister drängen Washington zu Politik des starken Dollar

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Die EU-Finanzminister haben bei ihrem Treffen in Brüssel die USA aufgefordert, Maßnahmen zur Stärkung des Dollar zu ergreifen. Washington müsse seiner Rhetorik Taten folgen lassen und vor allem seine Haushalts- und Leistungsbilanzdefizite reduzieren, die beide auf den Dollar drücken. Die Forderung kommt zu einem Moment, an dem US-Finanzminister John Snow eine Reise durch Europa unternimt.

Der niederländische Finanzminister und Ratsvorsitzende Gerrit Zalm erklärte, starke Schwankungen der Wechselkurse seien schlecht für die Wirtschaft. Diese wirkten sich auf das Wachstum hemmend aus und seien daher nicht wünschenswert. Die Minister forderten einen intensiveren Dialog mit den USA über Währungsfragen. Eine Gelegnehiet bietet sich bereits in dieser Woche beim Treffen der G-7-Finanzminiser in Berlin. Daran werden auch die Notenbankchefs teilnehmen. Dagegen wurden Überlegungen zu Interventionen an den Devisenmärkten nicht weiter verfolgt.