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Viel Zuspruch für neue Kommissionskandidaten

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Viel Zuspruch für neue Kommissionskandidaten

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Es sieht gut aus für das neue Team in Brüssel – die nachnominierten Kandidaten für die EU-Kommission stießen in der zweiten Anhörungsrunde beim Parlament auf viel Zustimmung. Besonders scharf beobachtet: der für das Justiz- und Innenressort vorgesehene Franco Frattini. Der amtierende italienische Außenminister sprach sich dafür aus, die Gesetze in den Mitgliedsländern zu harmonisieren. Auch der frühere ungarische Außenminister Laslo Kovacs kam unbeschadet durch die Fragen des Ausschusses. Der designierte Kommissar für Steuern und Zölle Kovacs, der wegen Wissenslücken als Energiekommissar beim ersten Versuch auf Ablehnung gestoßen war, forderte in der Anhörung eine stärkere Koordinierung der Steuerpolitik. Bereits am Montag hatte der Lette Andris Piebalgs einen souveränen Auftritt als designierter Energiekommissar geliefert. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hatte seine erste Kandidatenliste Ende Oktober zurückgezogen, weil im Parlament eine Niederlage drohte. Mit der neuen Mannschaft stehen die Chancen gut für eine Bestätigung durch das Parlament am Donnerstag. Die Kommissare könnten dann Anfang kommender Woche ihre Arbeit aufnehmen – mit dreiwöchiger Verspätung.