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Trauer und Wut nach Tod der Geisel Margaret Hassan

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Trauer und Wut nach Tod der Geisel Margaret Hassan

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Der Tod der britisch-irakischen Geisel Margaret Hassan – hier ihr dramatischer Appell an den britischen Premierminister Tony Blair – hat weltweit die Öffentlichkeit erschüttert, auch im Irak. Margaret Hassan, die 30 Jahre im Irak gelebt hat, war am 19.Oktober von einer unbekannten Terrorgruppe entführt worden. Sie hatte für die Hilfsorganisation CARE international gearbeitet. Ihren Tod hatte der britische Außenminister Jack Straw nach der Analyse eines Videos bestätigt, das die Erschießung einer Frau zeigt.

Ihr irakischer Ehemann Tahsin Hassan appelliert nun an die Täter, ihm wenigstens die Leiche zu übergeben: “Ich will wissen, was sie mit Margaret gemacht haben. Ich will sie in Frieden bestatten können.” Gedenkgottesdienste erinnern in Großbritannien an Margaret Hassan. Sie war vor 59 Jahren im irischen Dublin geboren worden. Ein Sprecher von Premierminister Tony Blair versicherte der Familie Blairs Anteilnahme. Aussenminister Jack Straw nannte das Verbrechen gegen die humanitär engagierte Britin “widerlich”.