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G20: Keine gemeinsamen Aktionen gegen Dollar-Schwäche

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G20: Keine gemeinsamen Aktionen gegen Dollar-Schwäche

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Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wollen die anhaltende Dollar-Abwerung nicht mit gemeinsamen Interventionen aufhalten. Auf dem G20-Treffen in Berlin erklärten sich die USA,Europa und Asien jedoch bereit, jeweils ihren eigenen Beitrag zu leisten, um das Tempo der Wechselkursverschiebungen zu drosseln. Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder forderte die USA mit deutlichen Worten zum Handeln auf. Die Ursache der Dollarschwäche sei eindeutig das Doppeldefizit im Haushalt und bei der Leistungsbilanz der Vereinigten Staten, so Schröder. Der Euro war am Freitag wieder nahe an die bisherige Rekordhöhe von 1,3074 Dollar gerückt.