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OSZE-Beobachter in der Ukraine

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OSZE-Beobachter in der Ukraine

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Nahezu 5000 internationale Wahlbeobachter überwachen den Ablauf der Wahlen. Der erste Wahlgang am 31. Oktober wurde von Mitarbeitern der OSZE als internationalen Standards nicht gemäß eingestuft. Immer wieder gab es Berichte über Wahlmanipulationen Mehr als 37 Millionen Ukrainer sind wahlberechtigt. Die zentrale Wahlkommission muss bis zum 6. Dezember die endgültigen Ergebnisse ermitteln. Die Ukraine ist ein gespaltenes Land:Die Westukraine stimmte im ersten Wahlgang für Juschtschenko, die russisch-geprägte Ost-Ukraine votierte mehrheitlich für den Kreml-treuen Janukowitsch. Die Sympathien sind auch über die Landesgrenze ähnlich verteilt. Brüssel scheint Juschtschenko zu wollen, Moskau Janukowitsch.Die Bevölkerung hat indessen wenig Vertrauen in die Wahlen:Ein befragter Minenarbeiter fand, diese Wahl sei gesetzeswidrig, und nur ein schmutziger Krieg der Kandidaten. Der seit Monaten laufende Wahlkampf hat der Wirtschaft geschadet. Doch die größte Gefahr bleibt die politische Lage. Es wird befürchtet, dass keiner der Kandidaten sich mit einer Niederlage abfinden wird.