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Irak-Konferenz: Kritik an hartem Vorgehen der USA

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Irak-Konferenz: Kritik an hartem Vorgehen der USA

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Bei der Irak-Konferenz im ägyptischen Scharm El Scheich hat die irakische Übergangsregierung Rückendeckung für die geplanten Wahlen Ende Januar bekommen. UN-Generalsekretär Kofi Annan betonte jedoch auch, dass noch vor den Wahlen eine nationale Aussöhnung im Land nötig sei. Zum Abschluss der zweitägigen Konferenz unterzeichneten alle Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung.

In dieser Abschlusserklärung wurde auch festgehalten, dass “die Anwendung übermäßiger Gewalt im Irak zu vermeiden” sei – eine Kritik an der US-Armee und dem irakische Militär für ihren harten Kurs gegenüber den Aufständischen. Der irakische Außenminister Hoschiar Sebari bedankte sich im Anschluss an die Konferenz für die internationale Unterstützung, auch bei der Europäischen Union: Die EU sei sehr hilfreich, sowohl mit ihrer wirtschaftlichen Unterstützung als auch dadurch, dass die Mitglieder des Pariser Clubs geholfen hätten, die irakischen Schulden zu verringern. Außerdem hülfen einige EU-Länder dabei, irakische Sicherheitskräfte auszubilden und die Verwaltung aufzubauen.