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Kuba und China vereinbaren engere Wirtschaftszusammenarbeit

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Kuba und China vereinbaren engere Wirtschaftszusammenarbeit

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Kuba und die Volksrepublik China wollen wirtschaftlich enger zusammenarbeiten. Das vereinbarten beide Seiten bei einem Treffen der Präsidenten Hu Jintao und Fidel Castro in Havanna. Ein Abkommen sieht etwa umfangreiche Nickellieferungen an China vor. Stärker kooperieren wollen Peking und Havanna auch in der Biotechnologie sowie im Erziehungs- und Gesundheitswesen. China ist mit einem Volumen von 460 Millionen Euro Kubas drittwichtigster Handelspartner – nach Venezuela und Spanien.

Der stellvertretende kubanische Außenminister Jose Guerra Menchero unterstrich die Bedeutung der Beziehungen beider Länder. China sei mit seinem finanziellen und technischen Potenzial ein wichtiger Freund und Unterstützer Kubas. Das einzige kommunistische Land der westlichen Hemisphäre ist die letzte Station einer ausgedehnten Lateinamerikareise des chinesischen Präsidenten. Diese hatte Hu Jintao zuvor nach Brasilien, Argentinien und Chile geführt. Auch dort waren wichtige Wirtschaftsabkommen abgeschlossen worden. Der Handelsaustausch zwischen China und Lateinamerika wird in diesem Jahr mit rund 20 Milliarden Euro etwa doppelt so hoch sein wie im vergangenen Jahr.