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Prozeßauftakt gegen Deutsche Telekom

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Prozeßauftakt gegen Deutsche Telekom

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In Frankfurt hat der Schadensersatzprozeß gegen die Deutsche Telekom begonnen. Vertreter von mehr als 14.000 Kleinanlegern verlangen einen Ausgleich für Kursverluste von insgesamt 100 Millionen Euro. Die Richter kritisierten zum Verhandlungsauftakt die Immobilienbewertung der Telekom. Die pauschale Schätzung der kleineren Liegenschaften in Gruppen sei nicht zulässig gewesen.

Zugleich machte das Gericht deutlich, daß es andere Vorwürfe etwa zur kostspieligen Ersteigerung der UMTS-Lizenzen für nicht genügend begründet halte. Die Krise aus dem Jahr 2001 brachte schließlich Kai-Uwe Ricke an die Konzernspitze. Unter seiner Führung arbeitet die Telekom seitdem an der strategischen Neuausrichtung. Der Frankfurter Prozeß dürfte sich lange hinziehen. Der nächste Termin ist erst für 2005 angesetzt.