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Schröder: Ukraine braucht vor allem friedliche Lösung

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Schröder: Ukraine braucht vor allem friedliche Lösung

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Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Außenbeauftragte der EU Javier Solana haben heute zu den Ereignissen in der Ukraine Stellung genommen. Schröder betonte vor allem die Notwendigkeit einer friedlichen Lösung. Niemand sei interessiert an einer Eskalation der Gewalt, so der deutsche Kanzler. Die OSZE habe festgestellt, dass die Wahlen in der Ukraine manipuliert worden seien; nun müssten alle Beteiligten sich um die Demokratie im Land bemühen.

Solana erklärte, die Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU stünden nun auf dem Prüfstand. Wie sich diese Beziehung entwickeln werde, hänge davon ab, wie demokratisch sich die Ukraine in der gegenwärtigen Krise verhalte. Zu den Äußerungen des russischen Präsidenten Putin wollte Solana nicht Stellung nehmen. Er verwies auf den EU-Russland-Gipfel in Den Haag und sagte, dort werde man die Angelegenheit besprechen.