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EU sagt Sudan weitere Hilfen zu

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EU sagt Sudan weitere Hilfen zu

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Louis Michel kam nicht mit leeren Händen: Der frisch gebackene EU-Kommissar für Entwicklung und humanitäre Hilfe konnte bei seinem Besuch in der westsudanesischen Krisenregion Darfur eine weitere finanzielle Hilfe für den Sudan von 51 Millionen Euro ankündigen – davon mehr als dreißig Millionen allein für Darfur.

Das Geld soll für Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente und Kleidung verwendet werden. Denn die Lage in Darfur ist weiterhin alles andere als rosig, die EU befürchtet einen Versorgungsnotstand. Mit zu deutlicher Kritik hielt sich Michel allerdings zurück: Er sei hier, um die Leute zusammen zu bringen, um für den Frieden zu plädieren, nicht um neue Gräben aufzureißen und Öl ins Feuer zu gießen. Nachdem es erst jüngst wieder Tote gegeben hatte, als Rebellen in Darfur eine Stadt besetzten, sollen jetzt die Hilfsorganisationen ungehindert arbeiten können. Allerdings wies der Sudan Mitarbeiter zweier Organisationen aus, nachdem sie die mangelhafte Sicherheitslage angeprangert hatten.