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Starker Euro bringt Wachstum von Industrie zum Stillstand

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Starker Euro bringt Wachstum von Industrie zum Stillstand

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Die Industrie in der Eurozone hat im November die negativen Folgen des starken Euros zu spüren bekommen. Dieser brachte die Erholung im verarbeitenden Gewerbe unerwartet abrupt zum Stillstand.

Der Reuters-Einkaufsmanager-Index verzeichnete den stärksten Rückgang seit den Anschlägen vom 11. September 2001. Der Index ging von 52,4 auf 50,4 Punkte Er signalisierte damit ein Ende des seit gut einem Jahr andauernden Wachstums. Ganz anders die Lage in Grossbritannien. Dort profitierte die Exportwirtschaft vom schwachen Pfund Sterling. Der Index schnellte von 53,5 auf 55 Punkte und erreichte den höchsten Wert seit vier Monaten. Damit zeigte sich erneut, dass sich die Eurozone und das Vereinigte Königreich in unterschiedlichen Konjunkturzyklen bewegen. In der Eurozone kommt zum ungünstigen Wechselkurs noch die Flaute in der Binnenwirtschaft. Viele Einkaufsmanager beklagen den Pessimismus der Verbraucher vor allem in Deutschland und Italien. Dort werde die Produktion gedrosselt. Allein Frankreich habe ein kräftiges Wachstum gemeldet.