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Arbeitslosigkeit in Deutschland wieder höher - Stellenabbau bei Großkonzernen

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Arbeitslosigkeit in Deutschland wieder höher - Stellenabbau bei Großkonzernen

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In Deutschland hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert. Zudem kündigten mehrere Großunternehmen einen Stellenabbau an. Die Deutsche Bank will knapp 2000 Arbeitsplätze streichen, der Technologiekonzern Alcatel bei seiner deutschen Filiale 550 Posten. Auch der Bayer-Konzern tritt auf die Kostenbremse. Im Zuge des Umbaus der Pharmaforschung seien am Standort Wuppertal 440 Stellen von Anpassungsmaßnahmen betroffen, teilte Bayer mit.

Damit dürfte sich der Druck auf den Arbeitsmarkt weiter verstärken. Im November stieg die Zahl der Erwerbslosen um gut 50.000 auf 4,257 Millionen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Punkte auf 10,3 Prozent. Das war der zweithöchste November-Stand seit der deutschen Wiedervereinigung 1990. Die deutsche Bundesagentur für Arbeit führte den Anstieg auf die einsetzende Winterpause zurück. Das Wirtschaftswachstum reiche noch nicht aus, um dem Arbeitsmarkt genügend Impulse zu geben. Die Berliner Regierung rechnet für 2005 mit einer Trendwende.