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Iberia setzt den Rotstift an - 2500 Setllen beim Bodenpersonal fallen weg

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Iberia setzt den Rotstift an - 2500 Setllen beim Bodenpersonal fallen weg

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Die spanische Fluggesellschaft Iberia setzt den Rotstift an. In den kommenden drei Jahren sollen beim Bodenpersonal bis zu 2500 Stellen gestrichen werden. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit den Gewerkschaften getroffen worden, sagte eine Iberia-Sprecherin.

Entlassungen solle es nicht geben. Vielmehr wolle Iberia Angestellten über 58 Jahren eine Frühpensionierung anbieten. Andere Mitarbeiter sollen Abfindungen erhalten oder können umbesetzt werden. Mit diesen Maßnahmen sollen die Kosten reduziert werden. Auch mit der Gewerkschaft des Kabinenpersonals verhandelt Iberia derzeit über einen Stellenabbau. Steigende Treibstoffkosten und der härtere Wettbewerb durch Billig-Gesellschaften hatten die spanischen Linie zuletzt unter Druck gesetzt. Im jüngsten Quartal hatte Iberia das Betriebsergebnis leicht gestigert. Die Analysten von Credit Suisse First Boston hielten daraufhin an ihrer Kaufempfehlung für die Iberia-Aktie fest. Das Papier legte seit Jahresbeginn um mehr als zehn Prozent zu.