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Französisch-Spanischer Gipfel im Zeichen des Kampfes gegen die ETA

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Französisch-Spanischer Gipfel im Zeichen des Kampfes gegen die ETA

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Frankreichs Präsident Jacques Chirac und der spanische Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero sind im spanischen Saragossa zu Gesprächen zusammengetroffen. Europäische Themen des Gipfeltreffens waren unter anderem der Stabilitätspakt und die europäische Verfassung. Seit dem Regierungswechsel in Madrid hat sich die Haltung zu früheren Streitpunkten deutlich geändert. So will Spanien beispielsweise als erstes Land im kommenden Jahr die europäische Verfassung ratifizieren – die konservative Regierung Aznar hatte die Verfassung blockiert.

Einen Tag nach der Bombenserie der ETA in sieben spanischen Städten, bei der 13 Menschen leicht verletzt worden waren, rückte der gemeinsame Kampf gegen die baskische Untergrundorganisation auf der Agenda wieder ganz nach oben. Seitdem bei zahlreichen Verhaftungen in Frankreich Anfang Oktober die ETA-Führung gesprengt worden war, verstärkte sich die Zusammenarbeit beider Länder weiter. Die Polizei nahm am frühen Dienstagmorgen in der südwestfranzösischen Stadt Bayonne den Sprecher einer Organisation fest, die sich für die Belange inhaftierter ETA-Mitglieder einsetzt. Auch seine Begleiterin wurde festgenommen. Die Beamten durchsuchten das Büro der Organisation.