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Möglicherweise wieder Italiener im Irak entführt

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Möglicherweise wieder Italiener im Irak entführt

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Im Irak ist angeblich wieder ein Italiener entführt worden. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwochabend unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Bei der Geisel soll es sich um einen 52-jährigen Süditaliener handeln, der für eine britische Nichtregierungs-Organisation arbeitet.

Eine Gruppe namens Islamische Bewegung für die Mudschahedin des Westiraks soll einen irakischen Journalisten in eine verlassene Gegend nahe der Stadt Ramadi geführt haben und ihm dort eine Leiche und den Pass eines Italieners gezeigt haben. Ob der Tote tatsächlich Ausländer sei, habe der irakischen Journalist aber nicht klar erkennen können. Das italienische Außenministerium erklärte, man gehe dieser Meldung nach; sie sei jedoch unbestätigt und müsse bis zu ihrer Bestätigung mit Vorsicht genossen werden. In diesem Jahr wurden im Irak bereits sieben Italiener entführt. Zwei von ihnen wurden getötet, die anderen – darunter zwei Frauen – wurden später freigelassen.