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Gaza-Streifen kommt nicht zur Ruhe

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Gaza-Streifen kommt nicht zur Ruhe

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Bei Angriffen der israelischen Streitkräfte im südlichen Gaza-Streifen sind neun Palästinenser getötet worden, darunter mindestens sechs Extremisten aber auch zwei Zivilisten. Hunderte Palästinenser ergriffen in Chan Junis vor den Kämpfen und der Zerstörung ihrer Häuser die Flucht.

Israel reagierte mit der Militäraktion auf wiederholten Mörserbeschuss auf jüdische Siedlungen und Armeestützpunkte. Dabei wurden allein am Freitag mindestens elf Israelis verletzt. Auch heute wurde mindestens eine Rakete vom nördlichen Gaza-Streifen nach Israel gefeuert. Unterdessen soll in der kommenden Woche ein hochrangiges Treffen palästinensischer und israelischer Unterhändler stattfinden, um die im Januar geplant Wahl eines neuen Palästinenserpräsidenten vorzubereiten. In Jerusalem könnte es Ministerpräsident Ariel Sharon nach den Koalitionsverhandlungen mit der Arbeitspartei von Shimon Peres heute noch gelingen, sein neues Kabinett zu bilden. Gemeinsam mit Peres will Sharon den israelischen Rückzug aus dem Gaza-Streifen und Teilen des Westjordanlandes vorbereiten.