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Bombenanschläge mit mehr als 60 Toten im Irak

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Bombenanschläge mit mehr als 60 Toten im Irak

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Sechs Wochen vor den geplanten Wahlen im Irak sind bei Bombenanschlägen in Nadschaf und Kerbala mindestens 62 Menschen getötet worden. Mehr als 130 weitere wurden verletzt. In Nadschaf detonierte eine Autobombe nicht weit von einer Moschee. Nach Krankenhausangaben wurden dabei mindestens 48 Menschen getötet. Es könnte sich jedoch um weitaus mehr Todesopfer handeln. Weil viele Menschen durch die Explosion stark verstümmelt wurden, konnte die genaue Zahl der Toten noch nicht ermittelt werden. Die Attentate in Nadschaf und Kerbala galten offenbar den Schiiten und sollen vermutlich Konflikte zwischen diesen und den unter Saddam Hussein privilegierten Sunniten provozieren. Nur knapp zwei Stunden vorher war in Kerbala, ebenfalls in der Nähe einer Moschee, das Auto eines Selbstmordattentäters detoniert. Mindestens zwölf Menschen wurden dabei getötet und zahlreiche weitere verletzt. Die ersten freien Wahlem seit dem Sturz Saddams sollen Ende Januar stattfinden.