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Wahlkampf in der Ukraine

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Wahlkampf in der Ukraine

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Vor der Wiederholung der Stichwahl um das Präsidentenamt am 26. Dezember in der Ukraine werben beide Kandidaten um Stimmen. Der als Regierungschef beurlaubte Viktor Janukowitsch, der Ende November zunächst zum Sieger erklärt worden war, versprach in der südlichen Hafenstadt Odessa, er wolle als Präsident Russisch neben Ukrainisch zur zweiten offiziellen Sprache des Landes machen.

Das Oberste Gericht der Ukraine hatte die Stichwahl vom 21. November wegen massiver Fälschungen für ungültig erklärt. Seinem Herausforderer und Kandidaten der Opposition, Viktor Juschtschenko, werden jedoch höhere Chancen eingeräumt als Janukowitsch. An der Abstimmung werden sich zahlreiche ausländische Beobachter beteiligen. Polen will mehr als eintausend Fachleute in das Nachbarland Ukraine schicken. Das Auswärtige Amt in Berlin entsendet mindestens 110 Wahlbeobachter. Insgesamt wurden bisher bereits 6 500 Experten registriert.