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Angehörige der Geiseln erleichtert

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Angehörige der Geiseln erleichtert

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Im südfranzösischen Montaiguet, dem Heimatort von Malbrunot, herrschte am Nachmittag noch gespannte Erwartung. Malbrunots Bruder wagte noch nicht, sich zu freuen. Er habe immer gesagt, solange der Aussenminister nicht anrufe, und sage die Geiseln seien frei, glaube er nichts. Nach all den Falschmeldungen… aber diesmal sei es wirklich wahr! In einer Pressekonferenz beschrieb die Mutter des Entführten ihre Gefühle: Sie seien traurig gewesen, hätten immer nur einen einzigen Gedanken gehabt, nämlich daran was sie machten und wie es ihnen gehe. Es sei ein Schock gewesen, doch jetzt fühle sie sich besser, sie fühle sich befreit.

Auch in Ivry bei Chestnots Familie hatte die bange Ungewissheit ein Ende. bei knallenden Sektkorken berichtete der Vater zuhause, es sei eine große Überraschung. Sie hätten immer darauf gewartet, ohne es wirklich zu erwarten. Sie Hätten ja nicht den Tag oder die Woche gewusst. Christian Chesnots Mutter erzählte, sie habe an nichts anderes gedacht, als an die Rückkehr. Sie hätten es kaum erwarten können, sie endlich die Gangway hinunter gehen zu sehen. Das werde der Moment sein, an dem sie sicher seien, dass sie da sind. Gegen 18.30 Uhr landeten die beiden Franzosen zusammen mit Außenminister Michel Barnier in Paris.