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Begingen Paramilitärs den Bankraub in Nordirland?

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Begingen Paramilitärs den Bankraub in Nordirland?

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Nach dem dreisten Bankraub in Nordirland gehen die Ermittler inzwischen davon aus, dass es sich bei den Tätern um Mitglieder einer paramilitärischen Organisation handelt. Bei dem offenbar sorgfältig geplanten Überfall waren am Montag aus der Northern Bank in Belfast etwa 22 Millionen Pfund, umgerechnet rund 30 Millionen Euro geraubt worden. Es handelte sich um den Hauptsitz der Bank mit dem Bargeldzentrum. Noch gebe es aber keine sicheren Hinweise darauf, dass eine pro-britische oder pro-republikanische Organisation hinter der Tat stehe, gab die Polizei bekannt.

Ersten Ermittlungen zufolge waren etwa 20 Personen daran beteiligt. Die Bande hatte am vergangenen Sonntag zunächst die Familie zweier leitender Angestellter der Bank als Geiseln genommen. Die beiden Männer, die Zugangsberechtigungen für die Safes besitzen, wurden dann am Montag nach Geschäftsschluss gezwungen, die Geldschränke zu öffnen. Besitzer der Northern Bank, die in Kürze an die dänische Bankengruppe Danske Bank Group verkauft werden soll, ist zur Zeit die National Bank of Australia.