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Russland: Putin verteidigt Yukos-Zerschlagung

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Russland: Putin verteidigt Yukos-Zerschlagung

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Russlands Präsident Vladimir Putin hat das Vorgehen seiner Regierung beim Kauf der Yukos-Tochter, des Förderunternehmens Yuganskneftegas verteidigt. Auf seiner traditionellen Pressekonferenz zum Jahresende erklärte er, der Vorgang sei rechtmäßig nach marktwirtschaftlichen Mechanismen abgelaufen. Nach den Regelverstößen bei der Privatisierung der 90er Jahre schütze der Staat nun seine Interessen mit Hilfe von Gesetzen und marktwirtschaftlichen Regeln. Staatliche Firmen wie Rosneft hätten das gleiche Recht gehabt, die Yukos-Fördertochter zu erwerben wie andere Marktteilnehmer.

Der Aufkauf des Auktionsgewinners durch das 100prozentig vom Staat kontrollierte Unternehmen sei völlig legal, erklärte Putin, der Schwierigkeiten hatte, sich an den Namen des Auktionsgewinners, der Baikalfinanzgruppe zu erinnern und dabei ins Stottern kam. Weitere Themen der Pressekonferenz waren die seit der ukrainischen Staatskrise angeschlagenen Beziehungen zum Westen und zur Europäischen Union, sowie der Tschetschenien-Konflikt und der weltweite Kampf gegen den Terror. .