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Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Südasien steigt zunehmend

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Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Südasien steigt zunehmend

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Bei der Erdbeben-Katastrophe in Südasien sind nach neuesten Angaben über 6300 Menschen ums Leben gekommen. Ein Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra hat nicht nur die Länder um die Bucht von Bengalen erschüttert, sondern auch eine bis zu 10 Meter hohe Flutwelle ausgelöst. Alleine in Indien gibt es über 2000 Tote. Mächtige Flutwellen haben mindestens 42 Dörfer weggespült. Nach Angaben des dortigen Direktors der Hilfsorganisation Caritas International, Pfarrer Joseph Selvaraj, muß im Bundesstaat Tamil Nadu mit bis zu 7000 Toten gerechnet werden. Besonders betroffen ist Sri Lanka. Dort wurden bislang 2200 Tote gezählt. Das Land hat um internationale Hife gebeten.Nach den Einschätzungen von Geologen ist das Erdbeben das fünftstärkste seit dem Jahr 1900 gewesen. Sein Zentrum lag in der Stadt Padangsidempuan im Norden Sumatras, rund 1750 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Jakarta. Nach indonesischen Angaben hatten die Erdstöße die Stärke 6,8. US-Geologen ermittelten sogar eine Stärke von 8,9 auf der Richterskala. Das Hauptbeben hatte die Insel um 7.59 Uhr Ortszeit erschüttert.